Stefanie Gerhardt
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    3x3x3 Meter groß, ein einfaches Stahlgerüst, Ausgangspunkt einer künstlerischen Präsentation. 3x3x3 steht für einen Ort, der durch ein Tanzsolo in einen Raum der Konzentration verwandelt wird, in dem Tanz und Bildende Kunst zusammentreffen.
    Eine Station ist die Dachterrasse der Außenstelle Freiburg der Staatl. Akademie d. Bild. Künste Karlsruhe. Eine Kooperation der Klasse Prof. Leni Hoffmann mit dem Theater Freiburg bietet den Rahmen für die von Su-Mi Jang (Choreografie), Graham Smith (Tanz) und Stefanie Gerhardt (Visuelle Umsetzung) entwickelte Intervention,
    eine Arbeit über die Auflösung von Form durch Zeit, welche wiederum durch Bewegung im Raum generiert wird.

    Graham Smith wartet in dem mit einer Metallfolie umhüllten Gerüst. Der Kubus befindet sich auf der wenig größeren Terrasse über den Dächern der Stadt. Um ihn herum bleibt ein schmaler Gang zu Mauern bzw. Geländer hin frei.
    Unwissentlich wählen die Besucher zuvor zwischen INNEN und AUSSEN. Danach werden sie auf die Terrasse geführt. Die INNEN werden in den Kubus hineingebeten und dieser wird hinter ihnen geschlossen, die AUSSEN stehen um ihn herum. Graham Smith beginnt.
    Während die Innenstehenden „dabei sind“ und darüber hinaus nach außen sehen können, bleiben den Außenstehenden nur die Geräusche aus dem Innern und ihr eigenes Konterfei auf der spiegelnden Folie.
    Den nicht mehr Eingeschlossenen stehen plötzlich Ausgeschlossene gegenüber.
    Im Verlauf seiner Performance reißt Graham Smith die Haut des Kubus nieder, löst die Form auf. Einige Besucher führen dies fort, indem sie sich, sich vor einem vorüber ziehenden Unwetter schützend, mit Folie bedecken.
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